Access

You are not currently logged in.

Access your personal account or get JSTOR access through your library or other institution:

login

Log in to your personal account or through your institution.

If You Use a Screen Reader

This content is available through Read Online (Free) program, which relies on page scans. Since scans are not currently available to screen readers, please contact JSTOR User Support for access. We'll provide a PDF copy for your screen reader.

Der Bürge als deutscher und europäischer Verbraucher

Josef Drexl
JuristenZeitung
53. Jahrg., Nr. 21 (6. November 1998), pp. 1046-1058
Stable URL: http://www.jstor.org/stable/20824662
Page Count: 13
  • Read Online (Free)
  • Download ($24.00)
  • Subscribe ($19.50)
  • Cite this Item
Since scans are not currently available to screen readers, please contact JSTOR User Support for access. We'll provide a PDF copy for your screen reader.
Der Bürge als deutscher und europäischer Verbraucher
Preview not available

Abstract

In der mit Spannung erwarteten, keineswegs widerspruchsfreien Entscheidung vom 17. 3. 1998 anerkennt der EuGH den Bürgen grundsätzlich als europäischen Verbraucher, knüpft aber dessen Schutz nach der Haustürwiderrufsrichtlinie an die Verbrauchereigenschaft des Hauptschuldners. Diese Gesamtbetrachtung übernimmt der IX. Zivilsenat in der nachfolgenden Entscheidung vom 14. 5. 1998 für die Auslegung des HWiG und setzt sich damit in Widerspruch zur h.M. im Schrifttum und zu Entscheidungen anderer Senate, die im Sinne einer Einzelbetrachtung allein auf die Person des Bürgen abstellen. In der Entscheidung vom 21. 4. 1998 äußert sich der IX. Senat erstmalig zur analogen Anwendung des VerbrKrG auf Bürgschaften. Der Senat vermeidet eine erneute Vorlage an den EuGH mit dem an der Gesamtbetrachtung orientierten Hinweis, die zu beurteilende Bürgschaft diene nur zur Absicherung eines Geschäftskredits. Die drei Entscheidungen stoßen sowohl im Lichte des originär gemeinschaftsrechtlichen situationsbezogenen Verbraucherbegriffs als auch der grundgesetzlichen Verpflichtung zur Durchsetzung materieller Vertragsfreiheit auf Kritik.

Page Thumbnails

  • Thumbnail: Page 
1046
    1046
  • Thumbnail: Page 
1047
    1047
  • Thumbnail: Page 
1048
    1048
  • Thumbnail: Page 
1049
    1049
  • Thumbnail: Page 
1050
    1050
  • Thumbnail: Page 
1051
    1051
  • Thumbnail: Page 
1052
    1052
  • Thumbnail: Page 
1053
    1053
  • Thumbnail: Page 
1054
    1054
  • Thumbnail: Page 
1055
    1055
  • Thumbnail: Page 
1056
    1056
  • Thumbnail: Page 
1057
    1057
  • Thumbnail: Page 
1058
    1058