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Menschenrechte — Anspruch und Wirklichkeit: Aus Berichten von „Amnesty International“

Zeitschrift für Rechtspolitik
1. Jahrg., H. 3 (Dezember 1968), pp. 76-77
Published by: Verlag C.H.Beck
Stable URL: http://www.jstor.org/stable/23413109
Page Count: 2
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Abstract

Vor zwanzig Jahren — am 10. Dezember 1948 — verkündete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Im Jahre 1968, das von der UNO zum „Jahr der Menschenrechte“ erklärt worden ist, werden diese Menschenrechte in vielen Ländern noch immer mit Füßen getreten. Freiheitsfeindliche Regime scheuen sich nicht, opponierende Bürger unter Mißachtung rechtsstaatlicher Prinzipien zu verhaften, gefangenzuhalten, zu foltern und zu töten. Zur weltweiten Verwirklichung der Menschenrechte beizutragen, ist die vornehmste Aufgabe des Juristenstandes. Die Möglichkeiten der Regierung, die inneren Angelegenheiten souveräner Staaten zu beeinflussen, sind sehr gering. Die öffentliche Meinung und insbesondere die solidarische Mißbilligung von Menschenrechtsverletzungen durch Juristen in aller Welt aber sind für die Opfer eine große Hoffnung und für die Machthaber ein politischer Faktor, der sich oft schon als stark erwiesen hat. Deshalb wird die ZRP von Zeit zu Zeit Verletzungen von Menschenrechten anprangern und über Fortschritte berichten. Seit einigen Jahren bemüht sich die auch in der Bundesrepublik tätige Organisation „Amnesty International“ um die Freilassung von politischen Gefangenen in aller Welt. Diese Vereinigung bildet Arbeitsgruppen, die je einen Gefangenen aus einem Land des Ostens, des Westens und der Dritten Welt betreuen¹. Wir veröffentlichen nachstehend beispielhafte Auszüge aus authentischen Berichten von „Amnesty International“.

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