Access

You are not currently logged in.

Access your personal account or get JSTOR access through your library or other institution:

login

Log in to your personal account or through your institution.

If You Use a Screen Reader

This content is available through Read Online (Free) program, which relies on page scans. Since scans are not currently available to screen readers, please contact JSTOR User Support for access. We'll provide a PDF copy for your screen reader.

Täter-Opfer-Ausgleich nach dem SPD-Entwurf eines Gesetzes zur Reform des strafrechtlichen Sanktionensystems

Günther Kaiser
Zeitschrift für Rechtspolitik
27. Jahrg., H. 8 (August 1994), pp. 314-319
Published by: Verlag C.H.Beck
Stable URL: http://www.jstor.org/stable/23423282
Page Count: 6
  • Read Online (Free)
  • Download ($16.00)
  • Subscribe ($19.50)
  • Cite this Item
Since scans are not currently available to screen readers, please contact JSTOR User Support for access. We'll provide a PDF copy for your screen reader.
Täter-Opfer-Ausgleich nach dem SPD-Entwurf eines Gesetzes zur Reform des strafrechtlichen Sanktionensystems
Preview not available

Abstract

Angesichts der beachtlichen Resonanz des Wiedergutmachungsgedankens in der kriminalpolitischen Diskussion und der insgesamt ermutigenden Erfahrungen mit den Projekten des Täter-Opfer-Ausgleichs, insbesondere im Jugendstrafrecht, sehen die politischen Parteien gesetzgeberischen Handlungsbedarf, um diese neuartige Reaktionsform auch in das allgemeine Strafrecht zu integrieren. Nachfolgend wird der Gesetzentwurf der SPD vor allem im Hinblick auf die Stellung des Täter-Opfer-Ausgleichs innerhalb des strafrechtlichen Sanktionensystems und die praktische Umsetzbarkeit im Strafverfahren analysiert. Ergänzend werden hierzu der Alternativentwurf-Wiedergutmachung und der Koalitionsentwurf der CDU/CSU — sowie FDP-Fraktion herangezogen. Die Analyse zeigt, daß sowohl der SPD- als auch der Koalitions-Entwurf hinter ihren Zielsetzungen zurückbleiben, zumal die Kostenfrage und das Ressourcenproblem vernachlässigt werden. Beide Gesetzentwürfe eröffnen keinen neuen Reformschub. Sie können deshalb nicht das letzte Wort sein, selbst wenn man die verbreitete Euphorie zum Täter-Opfer-Ausgleich nicht teilt.

Page Thumbnails

  • Thumbnail: Page 
314
    314
  • Thumbnail: Page 
315
    315
  • Thumbnail: Page 
316
    316
  • Thumbnail: Page 
317
    317
  • Thumbnail: Page 
318
    318
  • Thumbnail: Page 
319
    319