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Genprofile von Sexualstraftätern: Rechtliche und organisatorische Aspekte zur Einrichtung eines zentralen Registers für DNA-Profile von Straftätern (sogenannte Gen-Datenbanken)

Peter M. Schneider and Christian Rittner
Zeitschrift für Rechtspolitik
31. Jahrg., H. 2 (Februar 1998), pp. 64-68
Published by: Verlag C.H.Beck
Stable URL: http://www.jstor.org/stable/23424692
Page Count: 5
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Genprofile von Sexualstraftätern: Rechtliche und organisatorische Aspekte zur Einrichtung eines zentralen Registers für DNA-Profile von Straftätern (sogenannte Gen-Datenbanken)
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Abstract

Die Typisierung von biologischen Spuren im Rahmen der Verbrechensaufklärung hat durch den Einsatz der DNA-Analyse erheblich an Beweiswert gewonnen. Es ist nunmehr mit hoher Zuverlässigkeit möglich, eine Spur zu einem möglichen Tatverdächtigen oder Zeugen zuzuordnen oder auch einen zu Unrecht Beschuldigten vom Verdacht der Täterschaft zu entlasten. Die jüngste Ergänzung des § 81 a StPO in Hinsicht auf die DNA-Analyse im Strafverfahren hat jedoch eine deutliche Anhebung der Einsatzschwelle dieser Methode sowie eine Reihe von Datenschutzmaßnahmen festgeschrieben, die der Verwendung der Typisierungsergebnisse im Ermittlungsbereich enge Grenzen setzt. Gleichzeitig wird in der Öffentlichkeit ein verbesserter Schutz vor Wiederholungstätern vor allem im Bereich des sexuellen Mißbrauchs gefordert. Die Einrichtung einer zentralen Datenbank mit abgespeicherten DNA-Merkmalen von Straftätern — wie unlängst in England erfolgreich geschehen — würde eine zügige Täteridentifizierung und damit einen verbesserten Schutz möglicher weiterer Opfer ermöglichen. Im Beitrag werden die wichtigsten Gesichtspunkte in bezug auf Einsatzmöglichkeiten und -grenzen einer solchen Datenbank dargestellt, und es wird ein konkreter Vorschlag zur Organisationsstruktur eines zentralen Registers für DNA-Profile erläutert.

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