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Juristisches Denken und Kreativität

Ulrich Vultejus
Zeitschrift für Rechtspolitik
32. Jahrg., H. 12 (Dezember 1999), pp. 509-511
Published by: Verlag C.H.Beck
Stable URL: http://www.jstor.org/stable/23425731
Page Count: 3
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Juristisches Denken und Kreativität
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Abstract

Das juristische Denken der Neuzeit fragt nicht nach der Gerechtigkeit einer gerichtlichen Entscheidung, sondern nach ihrer Konformität mit dem Text von Gesetzen. Dieses Denken ermöglicht es dem Gesetzgeber, autonom über die Gerechtigkeit zu entscheiden, im guten wie im Bösen. Die Richter sind an die Gesetze gebunden und leihen die Würde ihres Amtes auch einem bösen Willen des Gesetzgebers. Erst die Grundrechte unserer Verfassung haben die Autonomie des Gesetzgebers beschränkt. Da die Grundrechtsartikel ausformulierte Menschenrechte sind, fußen auf diesem Umweg die richterlichen Entscheidungen wieder auf dem Begriff der Gerechtigkeit. Nur kreatives Denken vermag diesen neuen Weg zu gehen.

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