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KNIHOVNA LITOMĚŘICKÉHO PROBOŠTA JANA ŽÁKA

Ivan Hlaváček
Listy filologické / Folia philologica
Roč. 88, Čís. 3 (1965), pp. 308-321
Stable URL: http://www.jstor.org/stable/23464857
Page Count: 14
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KNIHOVNA LITOMĚŘICKÉHO PROBOŠTA JANA ŽÁKA
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Abstract

Im Zinsregister des Leitmeritzer Propstes vom Anfang des 16. Jhs. (im Staatsarchiv Leitmeritz) befinden sich zwei bisher unbekannte Bücherverzeichnisse (weiter A und B), die sowohl Handschriften als auch Drucke enthalten. A stammt vom Jahre 1510 und enthält einen Teil der Bibliothek eines gewissen Johann Ptach von Haugwitz, der dem Propste Johann verpfändet wurde. Es weckt Interesse vornehmlich darum, da unter 63 Bänden fast ausschließlich die antike Literatur vorkommt, darin auch einige seltene Werke, was natürlich von großer Wichtigkeit ist. Das zweite Verzeichnis (B) ist undatiert, aber aus paläographischen und kodikologischen Gründen kann man es ans Ende der zwanziger Jahre des 16. Jhs. setzen. Es finden sich dort über 200 Bände, die schon die ganze Bibliothek Žáks darstellen; es tauchen da also neben der klassischen Literatur noch andere damalige Wissenschaftsgebiete, wie Theologie, Jurisprudenz, Medizin u. a. auf. Der Verfasser des Aufsatzes versucht in der Einleitung zur Edition die nötigen Zusammenhänge zu klären, vornehmlich die Persönlichkeit Žáks neu zu beurteilen, seine Zusammenhänge zur Umwelt, Studien, Interesse usw. zu verfolgen, denn bisher hatte man über Žáks humanistische Neigungen gar keine Ahnung. Auch dem Bücherfonds wird Aufmerksamkeit gewidmet. Es wird u. a. versucht, auch andere Quellen der Bibliothek wenigstens theoretisch zu erklären, denn leider sind keine Bücher aus Žáks Sammlung erhalten geblieben und darum sind wir nicht imstande — mit Ausnahme des Pfandes Joh. von Haugwitz (der wenigstens teilweise wieder zurückkehrte) — festzustellen, woher die Bücher konkret stammen. Im Anhang werden als Beilagen beide Verzeichnisse gedruckt und es wird auch versucht, die Konkordanznummern der Einzeltitel beiderseits womöglich vollkommen beizufügen.

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