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K RUKOPISNÉMU DOCHOVÁNÍ STAROČESKÉHO ROMÁNU BARLAAM A JOSAFAT

Jiří Pražák
Listy filologické / Folia philologica
Roč. 87, Čís. 1 (1964), pp. 86-94
Stable URL: http://www.jstor.org/stable/23465255
Page Count: 9
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K RUKOPISNÉMU DOCHOVÁNÍ STAROČESKÉHO ROMÁNU BARLAAM A JOSAFAT
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Abstract

In der letzten Zeit widmet die tschechische literargeschichtliche Forschung eine erhöhte Aufmerksamkeit dem alttschechischen geistlichen Roman Barlaam und Josaphat, in dem man neuerdings ein Werk des Meisters der alttschechischen Fachliteratur Thomas von Štítné erkannt hat. Štítný hat die lateinische Vorlage selbständig bearbeitet, Manches ausgelassen und eigene Nachträge hinzugefügt. Die tschechische Bearbeitung ist in zwei Redaktionen erhalten, einer ausführlicheren vom Ende des XIV. Jahrhunderts und einer kürzeren, die einigermaßen jünger ist. Bisher waren insgesamt 5 Handschriften bekannt, von denen drei der älteren und zwei der jüngeren Version gehören. Zu diesen zwei Handschriften der kürzeren Redaktion (Universitätsbibliothek Prag, Sign. XI D 3 und Strahover Bibliothek, Sign. DG IV 28) tritt nun eine dritte, bis jetzt unbekannte Handschrift der ehemaligen Fürstenbergschen Bibliothek in Křivoklát (Pürglitz), Sign. I c 28, welche in der Überlieferung des alttschechischen Romans eine wichtige Stelle einnimmt. Der ursprüngliche Text dieser Handschrift, die am Anfang der 2. Hälfte des XV. Jahrhunderts entstanden ist, wurde durch Zusätze und Korrekturen abgeändert, die meistens aus der I. Redaktion hervorgehen. Diese fast gleichzeitigen Nachträge führten zur Kontamination beider Versionen, wodurch sich die jüngere Redaktion wieder der älteren genähert hat. Die Vergleichung aller 3 Texte der kürzeren Version zeigt, daß ihrer ursprünglichen Fassung die Handschriften der Pürglitzer und Prager Universitätsbibliothek am nächsten liegen. Der Pürglitzer Kodex diente aller Wahrscheinlichkeit nach als eine unmittelbare Vorlage der Strahover Handschrift, die seine Marginal- und Interlinearzusätze direkt in ihren Text übernommen hat.

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