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DSCHAMI UND MAHALLE DES TOJGUN PASCHA IM STADTTEIL BUDA-VÍZIVÁROS

Győző Gerő
Acta Orientalia Academiae Scientiarum Hungaricae
Vol. 54, No. 4 (2001), pp. 453-470
Published by: Akadémiai Kiadó
Stable URL: http://www.jstor.org/stable/23658315
Page Count: 18
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DSCHAMI UND MAHALLE DES TOJGUN PASCHA IM STADTTEIL BUDA-VÍZIVÁROS
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Abstract

Die Topographie des türkenzeitlichen Buda (Ofen) wurde von Lajos Fekete auf Grund der Quellen so exakt bestimmt, daß die archäologischen Freilegungen deren Richtigkeit in nahezu vollem Umfang bestätigt haben. Eines der am frühesten entstandenen türkischen Stadtviertel bzw. Befestigungsabschnitte Ofens war der Mahalle des Tojgun Pascha. Das Zentrum dieses Stadtteils bildeten die von Tojgun Pascha gestifteten Gebäude. Zu dem Gebäudekomplex Tojgun Paschas gehörten, wie Ewlija Tschelebi schreibt, eine Dschami, ein Doppelbad — Tschifte Hamam genannt —, eine Medresse und auch Läden. Letztere mögen in einem kleineren Bedesten- oder Arasta-Gebäude untergebracht gewesen sein, das mit dem auf dem Stadtplan von de la Vigne in der Nähe der Dschami dargestellten Bau mit Säulenhalle identisch sein dürfte. Von den Stiftungseinrichtungen Tojgun Paschas ging allein die 1553—1555 erbaute Dschami unbeschädigt aus der Belagerung des Jahres 1686 hervor; in der Kapuzinerkirche, der heutigen unterwasserstädtischen Pfarrkirche, blieben bedeutende Details der Dschami erhalten. Die bei der Freilegung der Kibla-Mauer »in situ« zum Vorschein gelangten Fenster bzw. die im Kircheninneren entdeckten Reste der Mihrab, des türkenzeitlichen Fußbodenniveaus und Kanzelfundaments (Mimber) haben es ermöglicht, den Grundriß des Gebäudes sowie seine südöstliche Fassade authentisch zu rekonstruieren. Im Zuge der dortigen Grabungen kam auch ein kleines Detail des zwischen 1555 und 1556 errichteten, dann aber vollständig zerstörten Bades zutage, auf Grund dessen zweifelsfrei festgestellt werden konnte, daß dies ein Dampfbad gewesen ist.

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