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Tarifpolitik, Kapitalstock und konjunkturelle Entwicklung. Ein Jahrgangsmodell / Negotiated Wages, Capital Stock and the Business Cycle: A Vintage Approach

Walter Assenmacher
Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik / Journal of Economics and Statistics
Vol. 196, No. 2 (März 1981), pp. 119-136
Stable URL: http://www.jstor.org/stable/23810859
Page Count: 18
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Tarifpolitik, Kapitalstock und konjunkturelle Entwicklung. Ein Jahrgangsmodell / Negotiated Wages, Capital Stock and the Business Cycle: A Vintage Approach
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Abstract

Berücksichtigt man (a) einen nach Jahrgängen gegliederten Kapitalstock und (b) eine zeitlich diskrete Anpassung der Löhne an eine steigende Arbeitsproduktivität, so resultieren aus ungleichgewichtigen Wachstumsraten des Lohnsatzes für bestimmte Kapitalgutjahrgänge unerwartete Zu- oder Abnahmen der Nutzungsdauer. Die hierdurch bedingten Kapazitätsveränderungen erzeugen Konjunkturschwankungen bzw. führen zu einer Perpetuität der Zyklen mit unterschiedlichen Längen und Amplituden, sofern die Strukturparameter einer Volkswirtschaft Werte aufweisen, die Schwingungen mit gedämpften Amplituden zulassen. Während bei einem Abschwung die Wirkungsrichtung einer ungleichgewichtigen Wachstumsrate des Lohnsatzes eindeutig ist, können bei einem Aufschwung ohne zusätzliche Kenntnisse über die Verteilung des Kapitalstocks auf die einzelnen Jahrgänge keine dezidierten Aussagen getroffen werden. Es ist beispielsweise durchaus denkbar, daß in einer frühen Phase des Aufschwungs nicht alle Arbeitskräfte, die durch den unerwartet unrentabel gewordenen Kapitalgutjahrgang freigesetzt werden, an den neuesten Kapitalgütern Beschäftigung finden: Richtungsändernde Kräfte bestimmen dann den weiteren Konjunkturverlauf. Zieht man in Betracht, daß im konjunkturellen Verlauf die Lohnsätze mit einer zeitlichen Verzögerung an die Entwicklung der Arbeitsproduktivität angepaßt werden, so dient die Asymmetrie in der Wirkungsweise des abgeleiteten Effektes als Erklärung dafür, daß der Aufschwung tendenziell länger dauern muß als der Abschwung. A disequilibrium growth rate of real wages induces unexpected decreases or increases in time utilisation of certain vintage capitals. The resulting variations of productive capacity generate cycles or lead to a perpetuity of existing trade cycles with different lengths and amplitudes. While the effect of a disequilibrium wage rate is unique during the down-swing, no sure statements can be made for the upswing without additional knowledge of the whole capital stock's distribution among the different vintages. Thus the asymmetrical working explains the fact that booms tend to be longer than depressions.

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