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Von der »Wiedererfindung« des deutschen Beamtenrechts: – Bemerkungen zur Vergabe von Führungsfunktionen auf Zeit –

Gerhard Hofe
Kritische Justiz
Vol. 29, No. 2 (1996), pp. 197-214
Stable URL: http://www.jstor.org/stable/24000650
Page Count: 18
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Von der »Wiedererfindung« des deutschen Beamtenrechts: – Bemerkungen zur Vergabe von Führungsfunktionen auf Zeit –
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Abstract

Unternehmerisches Denken dominiert die Reform des öffentlichen Sektors in angelsächsischen Staaten: Regierungs- und Verwaltungshandeln werden von einem entrepreneurial spirit durchdrungen und die Staatsfunktionen gleichsam »wiedererfunden« (reinventing government). Bei der aktuellen Dienstrechtsreform in Deutschland sind dagegen verfassungsrechtliche Fragen – insbesondere die Berücksichtigung der hergebrachten Grundsätze des Berufsbeamtentums (Art. 33 Abs. 5 GG) – von Bedeutung, so daß eine Reform des öffentlichen Sektors insoweit an besondere Grenzen stößt. Der Beitrag behandelt beispielhaft die derzeit diskutierte Vergabe von Führungsfunktionen auf Zeit an Beamte. Damit würde zwar – im Sinne eines entrepreneurial spirit – dem Wettbewerbsgedanken im öffentlichen Sektor stärker Rechnung getragen. Verfassungsrechtlich wird aber zu beachten sein, daß das deutsche Beamtentum mit seiner Unabhängigkeit einen historisch überkommenen besonderen Wertakzent hat. Als personelles Substrat der ewigen Staatsidee wird es als pouvoir neutre zur Machtkontrolle und -balance verstanden. Diese Bedeutung könnte sich abschwächen zugunsten eines Verständnisses des Beamtentums als einer zunehmend Marktgesetzen unterworfenen bürokratischen Funktionselite. Der Begriff der hergebrachten Grundsätze des Berufsbeamtentums wird nicht nur historisch, sondern auch in diesem Sinne dynamisch auszulegen sein.

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