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Untersuchungen zur Wirkung des Kohlendioxyd-Angebots auf den Ertrag von Treibgemüsen unter besonderer Berücksichtigung der Hydrokultur: II. Versuche zur CO 2 -Versorgung bei Hydrokultur. Gurkenversuche

Hans-Jürgen Daunicht
Die Gartenbauwissenschaft
Vol. 26 (8), No. 2 (1961), pp. 109-132
Published by: Verlag Eugen Ulmer KG
Stable URL: http://www.jstor.org/stable/24136155
Page Count: 24
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Untersuchungen zur Wirkung des Kohlendioxyd-Angebots auf den Ertrag von Treibgemüsen unter besonderer Berücksichtigung der Hydrokultur: II. Versuche zur CO
          2
          -Versorgung bei Hydrokultur. Gurkenversuche
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Abstract

Im Institut für Gemüsebau der Technischen Universität Berlin wurde die Frage der CO2-Versorgung von Treibgurken in Hydrokultur in einem nahezu dreijährigen Versuchsprogramm eingehend untersucht. In einem Vorversuch stieg der Fruchtertrag um 37%, wenn der Hydrokultur Kohlendioxyd aus der Bodenatmung benachbarter Erdkulturparzellen zur Verfügung stand. In den weiteren Untersuchungen zeigte sich eindeutig, daß der Anbau von Treibgurken in reiner Hydrokultur CO2-Zufuhr voraussetzt. Im einzelnen ergaben sich die folgenden Erkenntnisse: 1. Die Fruchterträge der unbegasten Variante blieben äußerst niedrig. Durch Begasung stiegen sie sehr stark an. In allen Fällen lag der Ertrag bei einer Zufuhr von 44 g CO2/1,2 m2 Nutzfläche/Tag am höchsten, bei der doppelten Menge fiel er wieder ab. Der Fruchtertrag stieg im 1. Versuch bis auf 868%, im 2. Versuch bis auf 330% und im 3. Versuch bis auf 227% von „unbegast". (In den beiden letzten Versuchen lagen die absoluten Erträge infolge Mn-Überschuß relativ niedrig.) 2. Der Ertrag an vegetativer Masse nahm wesentlich schwächer zu, d. h. die Fruchtbildungs-Kapazität der Blattmasse wurde bedeutend erhöht. In der unbegasten Kabine setzte die Fruchtbildung erheblich später ein. 3. Für die Fruchtertragskurve über der Begasungsmenge stieg der Wirkungswert für g CO2/m2/Tag in den drei Versuchen von 0,019 über 0,023 auf 0,037, d. h. mit abnehmendem allgemeinen Ertragsniveau steigt der Wirkungswert der Begasungsmenge. Eine entgegengesetzte Tendenz zeigt sich für die Abhängigkeit des Fruchtertrages von den Tagesstundenmitteln der CO2/Konzentration (aus zahlreichen Meßreihen gewonnen). - Der Wirkungswert der CO2-Konzentration für die vegetative Frischmasse stimmt mit dem für den Fruchtertrag überein. Generative und vegetative Pflanzenteile unterscheiden sich allerdings in bezug auf den Kompensations-CO2-Gehalt (aus den Ertragskurven abgeleitet). Im 1. Versuch beträgt er für den Fruchtertrag 0,014%, für die vegetative Masse dagegen nur 0,0045%. 4. In der unbegasten Kabine sank der CO2-Gehalt tagsüber meist wesentlich unter den Außenluftgehalt, zeitweise bis auf 0,006%. In der ertragreichsten Variante betrug er im Mittel etwa 0,1%. 5. Unter der Annahme ausschließlicher CO2-Ernährung aus der Begasung gingen im ersten Frühjahrsversuch zwischen 39 und 81%, während der Herbstkultur zwischen 49 und 86% CO2 verloren. Summary (of part II and III) page 146. Résumé (des parts II et III) page 147.

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