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Das parlamentarische Untersuchungsrecht der Weimarer Reichsverfassung im Spiegel der zeitgenössischen Staatsrechtslehre und Rechtsprechung. Damals wie heute: „Es wimmelt von Streitfragen...“

Stephen Schröder
Zeitschrift für Parlamentsfragen
Vol. 30, No. 3 (September 1999), pp. 715-738
Stable URL: http://www.jstor.org/stable/24231377
Page Count: 24
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Das parlamentarische Untersuchungsrecht der Weimarer Reichsverfassung im Spiegel der zeitgenössischen Staatsrechtslehre und Rechtsprechung. Damals wie heute: „Es wimmelt von Streitfragen...“
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Abstract

Mit Art. 34 der Weimarer Reichsverfassung wurde das parlamentarische Untersuchungsrecht erstmals seit der Gründung des deutschen Nationalstaats auf Reichsebene verankert. Die Weimarer Verfassungsväter versprachen sich vom Enquêterecht des Reichstags dabei nicht nur eine wirksame Kontrollmöglichkeit gegenüber Regierung und Verwaltung, sondern vor allem auch wertvolle Dienste für die Gesetzgebungsvorbereitung. Der unbestimmt formulierte Art. 34 WRV bereitete der zeitgenössischen Staatsrechtslehre und Rechtsprechung jedoch große Probleme. Zwar herrschte weitgehend Einigkeit darüber, daß es sich bei den Untersuchungsausschüssen um Hilfsorgane des Parlaments handelte, die mit behördenähnlichen Zwangsbefugnissen ausgestattet waren. Welche Zwangsmittel die „sinngemäße Anwendung“ (Art. 34, Abs. 3 WRV) der Strafprozeßordnung den Ausschüssen im einzelnen an die Hand gab, blieb jedoch genauso umstritten wie manche Frage im Zusammenhang mit der Einsetzung eines Untersuchungsausschusses. Vor allem an der Ausgestaltung des Enquêterechts als Minderheitsrecht sowie an der Parallelität von parlamentarischer und gerichtlicher Untersuchung und allen damit in Zusammenhang stehenden Fragen (Aktenvorlage, Öffentlichkeit der Ausschußverhandlungen) entzündeten sich wissenschaftliche Kontroversen.

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