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Die wahrscheinlichen und die sinnvollen Koalitionen (vor) der Bundestagswahl 2002

Eckhard Jesse
Zeitschrift für Parlamentsfragen
Vol. 33, No. 3 (2002), pp. 421-435
Stable URL: http://www.jstor.org/stable/24233718
Page Count: 15
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Die wahrscheinlichen und die sinnvollen Koalitionen (vor) der Bundestagswahl 2002
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Abstract

Zentrale Determinante der Wahlentscheidung ist die Option auf eine bestimmte Koalition. Demokratietheoretisch macht es deshalb Sinn, dass die Parteien vor der Wahl eine klare Aussage über ihre Koalitionspräferenz treffen. In der Vergangenheit war dies auch meist der Fall, in jüngerer Zeit scheint sich dies jedoch zu ändern: Die FDP lässt offen, ob sie eine Koalition mit der CDU oder der SPD will. Die SPD legt sich nicht fest, ob sie – fur den (wahrscheinlichen) Fall, dass rot-grün keine Mehrheit erhält – eine große oder eine Ampel-Koalition favorisiert. Mit Blick auf die Koalitionsarithmetik erscheinen nach der Bundestagswahl 2002 drei Koalitionen wahrscheinlich: eine schwarz-gelbe, eine große oder – am unwahrscheinlichsten – eine Ampel-Koalition. Demokratietheoretisch sinnvoll sind: eine rot-grüne Koalition, weil bisher noch jede Regierungskoalition in Deutschland „eine zweite Chance” bekam und dies auch seinen guten Sinn hat; eine schwarz-gelbe Koalition, weil sie die Alternative zur amtierenden Koalition kennzeichnet; schließlich eine große Koalition fur den Fall, dass die beiden anderen Koalitionen arithmetisch nicht möglich sein sollten. Nimmt man die zahlreichen Regierungswechsel nach Landtagswahlen zwischen 1998 und 2002 als Test für den Bund, so spricht Vieles für einen Wechsel: sei es ein ungefilterter Wechsel wie 1998 oder ein Wechsel zu einer – großen – Koalition mit der SPD als Juniorpartner.

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