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Organisationsänderung durch Wegsehen: Der riskante Einstieg in One-Stop-Government mit der Dienstleistungsrichtlinie

Klaus Lenk
Verwaltung und Management
Vol. 15, No. 5 (September | Oktober 2009), pp. 241-250
Stable URL: http://www.jstor.org/stable/24235828
Page Count: 10
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Abstract

Mit der Einrichtung „einheitlicher Ansprechpartner“ gemäß der EUDienstleistungsrichtlinie vom 12. 12. 2006 soll das Modell eines OneStop-Government für einen größeren Sektor von Verwaltungstätigkeit verwirklicht werden. Dienstleistungsanbieter können dort alle Formalitäten erledigen, die für Geschäftsaufnahme und -betrieb nötig sind. Obwohl ein von der Informationstechnik ermöglichtes One-StopGovernment seit langem erwünscht und als Konzept auch genügend ausgereift ist, spricht einiges dafür, dass die europäische Initiative zu früh kommt. Denn die grundlegend neuen Verwaltungsarchitekturen, welche das Konzept erst tragfähig machen, sind noch nicht genügend in den Köpfen verankert. Sie setzen Geschäftsprozesse voraus, die Organisationsgrenzen überschreiten. Sie setzen weiter die Kompetenz vieler Akteure voraus, in netzförmigen Strukturen zu denken und zu arbeiten. Also muss man bei vielen von der Umsetzung betroffenen Akteuren mit unzureichender gedanklicher Vorbereitung rechnen. Zusammen mit den üblichen Hürden eines Change Management bei Großprojekten kann dies zu Umsetzungsschwierigkeiten führen, die den nachhaltigen Erfolg dieses Schritts zum One-Stop-Government in Frage stellen.

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