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Preisdirigismen in Europa — Abgesang der Marktwirtschaft?

Oskar-Erich Kuntze
Personal
Vol. 25, No. 3 (15. April 1973), pp. 99-102
Stable URL: http://www.jstor.org/stable/24378023
Page Count: 4
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Preisdirigismen in Europa — Abgesang der Marktwirtschaft?
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Abstract

Seit Ende 1969 ziehen die westeuropäischen Regierungen immer öfter die preispolitische Notbremse, wenn sie der Inflationsprobleme nicht mehr anders glauben Herr werden zu können. Infolgedessen haben wir heute eine in der neueren Wirtschaftsgeschichte Europas einmalige Häufung administrativer Eingriffe in den freien Preisbildungsprozeß zu verzeichnen. Dabei lehren gerade die jüngsten Erfahrungen mit derartigen Dirigismen, daß mit ihrer Hilfe ganz überwiegend nur an den Symptomen gesamtwirtschaftlicher Disproportionen herumkuriert wird, von therapeutischen Ansätzen aber kaum die Rede sein kann. Während einerseits die erwarteten Erfolge bei der Inflationsbekämpfung ausbleiben, tragen die Preisdirigismen andererseits nicht unwesentlich dazu bei, daß die marktwirtschaftliche Ordnung immer mehr Gefahr läuft, ungewollt oder gleichsam auf »kaltem« Wege »überwunden« zu werden.

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