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Pasivní konstrukce ve staročeském žaltáři (Igoru Němcovi k šedesátinám)

JOSEF VINTR
Wiener Slavistisches Jahrbuch
Vol. 30 (1984), pp. 105-114
Stable URL: http://www.jstor.org/stable/24746826
Page Count: 10
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Pasivní konstrukce ve staročeském žaltáři (Igoru Němcovi k šedesátinám)
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Abstract

An den Texten des alttschechischen Psalters (Wittenberger, Klementiner, Podiebrader, Psalter der Dresdner Bibel und Kapitelpsalter) kann man die (immer noch nicht erschöpfend und monographisch bearbeitete) Entwicklung der tschechischen passivischen Ausdrucksformen im Laufe des XIV. Jahrhunderts demonstrieren. Es zeigte sich, daß die zustandsresultativen Kopulakonstruktionen mit Part. Pass. vor allem in den merkmalhaften Tempora stark überwiegen, dagegen die Reflexivformen im merkmallosen Präsens noch dominieren, es dringen jedoch im Präsens auch die Konstruktionen mit bývám+Part. Pass. vor (häufiger als bisher angenommen). Den traditionellen Begriff ‚periphrastisches Passivum‘ kann auch die diachrone Bohemistik wegen des syntaktischen Charakters der kopulativen Konstruktionen aufgeben. Für die lateinischen -tur-Formen findet man meist die merkmallose 3. Pers. in aktiver Form, als Äquivalent der Sätze mit allgemeinem Subjekt (man-Sätze) — deshalb sollte die 3. Pers. Pl. aktivi nicht mehr den passivischen alttschechischen Präsensformen zugeordnet werden. Zur Ablösung dieser aktiven Form durch eine reflexive Form der 3. Pers. Sg. kam es erst nach der Paradigmatisierung der kopulativen Passivkonstruktionen und nach dem Rückzug der Reflexivformen aus dem Bereich der markierten Personen (1./2.). Die damit verbundene funktionelle Einschränkung der Reflexivformen auf das Auftreten in der 3. Pers. kann unseres Erachtens durch die Expansion der neuen se-Intransitiva erklärt werden.

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