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The Optimum Theory of Population

E. Dunsdorfs
Weltwirtschaftliches Archiv
Bd. 71 (1953), pp. 221-233
Published by: Springer
Stable URL: http://www.jstor.org/stable/40435087
Page Count: 13
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The Optimum Theory of Population
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Abstract

Der Verfasser beschäftigt sich zunächst mit der Theorie des Bevölkerungsoptimums, derzufolge eine bestimmte Bevölkerungsgröße — das Bevölkerungsoptimum — ein Produktionsmaximum, ausgedrückt in Arbeitsstunden, ergibt. Obwohl die moderne Theorie einige Verfeinerungen gebracht hat — Einführung der Begriffe: Optimum-Optimorum, Optimumzonen, Existenzminimum und Lebensstandard —, kann nach Auffassung des Autors keine Berechnung des Bevölkerungsoptimums, die sich auf die gegenwärtige Theorie stützt, zu praktischen Ergebnissen führen, sofern sie die ceteris paribus-Armahme zugrunde legt und sich auf ein Land beschränkt. Man muß daher diese einschränkenden Annahmen fallen lassen und die Theorie unter einem weltumfassenden Aspekt neu formulieren. Der Verfasser versucht dies und führt den Begriff "Grenzzone des Lebens" ("border zone of existence") ein; er versteht darunter die Begrenzung der Ausdehnungsmöglichkeiten der Weltbevölkerung durch den Mangel an Nahrungsmitteln. Anschließend wird der wahrscheinlichste Verlauf der künftigen Bevölkerungsentwicklung an Hand verschiedener theoretischer Modelle erörtert, wobei der Verfasser zu dem Ergebnis kommt, daß das Optimum-Optimorum vermutlich an der Grenzzone des Lebens erwartet werden kann. Gegenüber der bisherigen Theorie biete diese Konzeption folgende Vorteile: i. Es könne angenommen werden, daß das Optimum-Optimorum noch in der Zukunft liege. 2. Die Grenzzone des Lebens sei ein Phänomen, das beschrieben, berechnet und vorhergesehen werden könne, und 3. Die Bevölkerungspolitik könne sich nach diesen Erkenntnissen richten. Der Verfasser schließt mit der Feststellung, daß gegenwärtig eine Bevölkerungspolitik, die das natürliche Wachstum der Bevölkerung beschränken wolle, abzulehnen sei.

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