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The Middle High German Vowel Shift, Measured Acoustically in Dutch and Belgian Limburg: Diphthongization of Short Vowels

Bert Schouten and Wim Peeters
Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik
63. Jahrg., H. 1 (1996), pp. 30-48
Published by: Franz Steiner Verlag
Stable URL: http://www.jstor.org/stable/40504077
Page Count: 19
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The Middle High German Vowel Shift, Measured Acoustically in Dutch and Belgian Limburg: Diphthongization of Short Vowels
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Abstract

Dieser Artikel versucht u. a. die Mechanismen, die den Vokalverschiebungen im allgemeinen und den mittelhochdeutschen Vokalverschiebungen im besonderen zugrunde liegen, in den Griff zu bekommen. Im ersten Teil dieser Untersuchung wird die Hypothese getestet, daß diese Verschiebung durch die Diphthongierung der hohen (geschlossenen) Vokale ausgelöst wird, wonach andere Vokale herangezogen werden. Unter der Voraussetzung eines imaginären Zeitmaßes wurde davon ausgegangen, daß eine bestimmte Reihe von Dörfern in Niederländisch-und Belgisch-Limburg, die die Monophthong-Diphthong-Grenze durchschneidet, sukzessive Stadien des Diphthongierungsprozesses darstellt. Die Ergebnisse zeigen, daß die Hypothese in bezug auf die Vorderzungenvokale bestätigt wird, zugleich aber, daß die Hinterzungenvokale ein weniger klares Bild bieten. Zudem zeigen die Vokale, die „ Stoßton (Schärfung)" aufweisen, eine Tendenz, als erste zu diphthongieren, während die Vokale unter "Schleifton (Dehnung)" dahin tendieren, ihren Monophthongstatus aufrecht zuerhalten, bis das gesamte Vokalsystem wieder zur Ruhe gekommen ist. -Im zweiten Teil dieser Untersuchung werden die Töne akustisch analysiert, und es wird der Versuch unternommen, die Merkmale des Stoßtons ausfindig zu machen. Keine der zu erwartenden Unterschiede traten in Erscheinung: die hohen Vokale mit entweder Stoß-oder Schleif ton wiesen in bezug auf Grundton und Amplitude keine systematischen Unterschiede auf. Nur bezüglich des Faktors "Dauer" wurde ein Unterschied aufgedeckt: "Stoßton" ist als Längekategorie, und zwar mit dem Merkmal "kurz", zu interpretieren. Unklar bleibt, warum gerade Kurzvokale für Diphthongierung anfällig sind, obwohl der Tatbestand, daß die hohen Langvokale spektral ziemlich stabil sind, höchstwahrscheinlich ein Faktor von Bedeutung ist, während die hohen Kurzvokale gewöhnlich kurze, aber systematische artikulatorische Schließungsbewegungen, d. h. fallende Konturen des ersten Formanten (F₁) aufweisen.

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