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Wissenschaftssoziologie als Gesellschaftsdiagnose

Peter Weingart
Soziale Welt
61. Jahrg., H. 1 (2010), pp. 89-98
Stable URL: http://www.jstor.org/stable/40878673
Page Count: 10
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Wissenschaftssoziologie als Gesellschaftsdiagnose
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Abstract

Der Wissenschaftssoziologie eine gesellschaftsdiagnostische Funktion zuzuschreiben klingt vermessen, aber wie sonst könnte ich das Interesse meiner Kolleginnen und Kollegen an meiner Abschiedsvorlesung erlangen. Nur Antrittsvorlesungen versprechen Neues. Ich werde demgegenüber versuchen, gegen die an die Institution gerichtete Erwartung mit einer spezifischen Mischung anzugehen: zum einen die Spannweite meiner unvermeidbar biographischen Erfahrung als Längsschnittevidenz einsetzen, aber gleichwohl der Versuchung widerstehen, das älteren Herrschaften zugestandene Kontingent des Geschichtenerzählens voll auszuschöpfen. Zum anderen werde ich die wissenssoziologische Reflexion der Zeitbindung theoretischer Ansätze und der durch sie informierten Forschungen als Interpretationsrahmen wählen. Auf diese Weise werde ich eine Interpretation der Wissenschaftssoziologie und ihrer Rolle in der/für die Gesellschaft aus der privilegierten Sicht der Gegenwart versuchen. Um die Pointe meiner Überlegungen gleich vorweg zunehmen: Der soziologische Blick auf die Wissenschaft ist zugleich ein Blick auf die Gesellschaft dieser Wissenschaft. Wissenschaftssoziologie ist deshalb immer auch Gesellschaftsdiagnose und -kritik.

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