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Fashioning the Stalinist Soul: The Diary of Stepan Podlubnyi (1931-1939)

Jochen Hellbeck
Jahrbücher für Geschichte Osteuropas
Neue Folge, Bd. 44, H. 3 (1996), pp. 344-373
Published by: Franz Steiner Verlag
Stable URL: http://www.jstor.org/stable/41052987
Page Count: 30
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Fashioning the Stalinist Soul: The Diary of Stepan Podlubnyi (1931-1939)
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Abstract

Der Beitrag beschäftigt sich mit dem Begriff der Subjektivität im Stalinismus. Damit ist das Selbstverständnis eines Menschen als handelndes Subjekt innerhalb einer Herrschaftsordnung gemeint. Anhand eines unlängst entdeckten Tagebuchs aus den dreißiger Jahren geht der Beitrag der Frage nach, in welcher Beziehung die private Selbstwahrnehmung eines Menschen im Sowjetsystem zum stalinistischen Herrschaftssystem stand. Der Verfasser des Tagebuchs, Stepan Podlubnyj, war ein Bauernsohn aus der Ukraine, der 1931 im Alter von 17 Jahren nach Moskau kam, von dem Gedanken besessen, in der sowjetischen Gesellschaft aufzusteigen. Im Mittelpunkt stand für ihn dabei nicht so sehr die Aussicht, Karriere zu machen, sondern vielmehr die Hoffnung auf Selbstverwirklichung. Durch Hingabe an das stalinistische System suchte er sich zu einem „Neuen Menschen“ umzugestalten, so wie es die bolschewistische Ideologie gebot. Der Beitrag begreift Podlubnyjs Tagebuch als ein Werkzeug bei der Ausformung seiner Identität im Stalinismus. Er untersucht im einzelnen den Einfluß des Sowjetstaates in der Bestimmung von Podlubnyjs Identität, Podlubnyjs Verständnis des Privaten, seine Freiräume im Umgang mit der herrschenden Ideologie und die Grenzen seiner Kritikfähigkeit am stalinistischen System. Die Untersuchung will auf einen produktiven Aspekt bolschewistischer Herrschaft hinweisen. Podlubnyjs Tagebuch veranschaulicht, wie sich ein Mensch, geleitet von der Hoffnung auf seine persönliche Emanzipation und Erlösung, aus eigenem Antrieb das bolschewistische Menschenbild aneignete. Dabei wird auch deutlich, wie sehr dieses Menschenbild Podlubnyj davon abhielt, seine zunehmende Kritik an den Zuständen im Lande zu systematisieren und die Ziele der sowjetischen Revolution grundsätzlich in Zweifel zu ziehen.

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