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STRUKTURA MEZINÁRODNÍHO ETNOCHOREOLOGICKÉHO BÁDÁNÍ, JEJÍ INSTITUCE A AKTIVITY

HANNAH LAUDOVÁ
Český lid
Vol. 82, No. 1 (1995), pp. 67-78
Stable URL: http://www.jstor.org/stable/42638483
Page Count: 12
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STRUKTURA MEZINÁRODNÍHO ETNOCHOREOLOGICKÉHO BÁDÁNÍ, JEJÍ INSTITUCE A AKTIVITY
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Abstract

Die vorliegende Studie verfolgt den Hauptzweck, über die intemationale Situation und die neuzeitlichen Methoden des Studiums der ethnochoreologischen Disziplin zu informieren. Der erste Teil ist der historischen Entwicklung der Arbeiten in diesem Fach gewidmet, dessen wichtigster Ausgangspunkt und bedeutendster Koordinationsfaktor heute die Study groiip on etnochoreology als Teil des Intemationalen Rates für Folkloremusik - ICTM ist, die i. J. 1981 in International Council for Traditional Music, eine der Sektionen des Intemationalen Rates für Musik der UNESCO, umbenannt wurde. Zur Konstituierung der ersten Arbeitsgruppe der Ethnochoreologie kam es Uber Initiative der Teilnehmer der i. J. 1962 in Zlín abgehaltenen IFMQ-Konferenz. Ihre Mitglieder und wichtigsten Protagonisten von Arbeiten aus dem Gebiet der Ethnochoreologie waren Spezialisten aus den mitteleuropäischen und skandinavischen Ländem unter Förderung seitens des englischen Zentrums dieser Gesellschaft (Vgl. Anm. Nr. 1). Erste Aufgabe der Arbeitsgruppe soitte die Ausarbeitung einer allgemein gültigen Tanzterminologie sein; baid aher zeigte sich daß sie ohne Analyse der Fortnen der Volkstänze nicht fertiggestellt werden kann, die gleichzeitig bei der Klassifikation des Tanzmaterials behilflich sein könnte. An diser Aufgabe entziindete sich eine langfristige gemeinsame Arbeit, für deren bahnbrechende, ober auch ungemein schwierige Problematik der Umstand spricht, daß eine zufriedenstellende Beendigung erst in den Jahren 1992-93 erfolgen konnte. Seit dem Beginn der siebziger Jahre schalteten sich auch Ethnochoreologen aus den aujkreuropäischen Kontinenten in die aktive Zusammenarbeit einf die vorwiegend an anthropologischen Lehrstühlen von Universitäten herangebildet worden waren und bislang noch dort arbeiten. In den achtziger Jahren gelangten immer mehr Methoden der kultur-anthropologisch eingestellten angloamerikanischen, französischen und deutschen ethnologischen Forschungsrichtungen im Rahmen der Gruppe zur Geltung, die auch in der Tradition unserer Tanz- und Musikfolkoristik nicht unbekannt waren. Ein gewisses Bindeglied zwischen der unterschiedlichen Stellung der volkstümlichen Tradition aufden Überseekontinenten und in Europa und ihrem Studium bildete die Methode der poststrukturalen Semiotik und eine konsequente Ausrichtung auf die „Tanzrealitäten“ in ihren sozio-kulturellen Beziehungen. Die Aufinerksamkeit richtete sich insbesondere auf das Studium des Tanzes ais gewissen Prozesses, der im Rahmen seiner Interaktion in den sozio-kulturellen Beziehungen funktioniert. Ein anschauliches Beispiel für diese Prämissen lieferte der Inhalt und das Thema des letzten Symposiums der Study group aus dem Jahre 1992 in Griechenland mit dem Titel „Tanz und Tracht unter dem sozio-politischen Aspekt“. Ihre Aufzählung und die Hauptthesen behandelt die Autorin im folgenden Teil. Sie referiert eingehender insbesondere über die Beiträge der griechischen Ethnochoreologen, die anschauliche Beispiele für den Mißbrauch der volkstümlichen Tradition durch die ehemaligen politischen Regime lieferten und sich auf die Probleme der Folklorisierung konzentrierten. Der Bericht informiert wenigstens kurz über jene Beiträge, die die neuzeitlichen Funktionen der rituellen Tanzgattungen im Zeremonial der ethnischen Gruppen auf anderen Kontinenten behandeln. Sie würdigt auch die Methode der Behandlung der. gegenwärtigen und friiheren „revivalistischen“ Bewegung in den skandinavischen Ländem, aber auch die pragmatische Einstellung der amerikanischen Fachleute zu dieser Problematik. Ergänzt wird die Abhandlung durch Beilagen mit einer auswahlsweise getrojfenen Übersicht über die aktiv arbeitenden Zentren der Fosrchung uttd über das einzigartig konstituierte Forschungszentrum für Ethnochoreologie der Ungarischen Akademie der Wissenschaften in Budapest. (Vgl. Beilage Nr. 2 samt Angabe der Quelle in englischer Sprache).

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