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SVÁTEČNÍ DNY V KLEMENTINSKÉM GYMNÁZIU V PRVNÍ POLOVINĚ 18. STOLETÍ

KATEŘINA BOBKOVÁ
Český lid
Vol. 84, No. 2 (1997), pp. 111-124
Stable URL: http://www.jstor.org/stable/42638637
Page Count: 14
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SVÁTEČNÍ DNY V KLEMENTINSKÉM GYMNÁZIU V PRVNÍ POLOVINĚ 18. STOLETÍ
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Abstract

Auf den Gang aller Schulen, also auch des Gymnasiums im Klementinum, in den zwanziger Jahren des 18. Jh. hatten begreiflicherweise die kirchlischen Feiertage beträchtlichen Einfluß. Wie die Ratio studiorum und die Consuetudines andeuten, veränderte ihre Feier die Dauer des Unterrichts in verschiedenem Maße. Die Consuetudines des Klementinums zitieren 110 Feiertage und 14 ihre Vigilien, hiervon waren 32 Feiertage und 2 Vigilien beweglich, die übrigen 78 (und 12 Vigilien) haben ein mehr oder weniger festes Datum. Den religiösen Riten sollten die Schulpflichten nach den Rationes studiorum nur an den wichtigsten Feiertagen (Weihnachten, Ostern, Pfingsten, Aschermittwochnachmittag) gänzlich den Vorzug geben. Der Schulunterricht wurde aber auch durch das Feiern weiterer Feiertage im Laufe des Kirchenjahres eingeschränkt. Die Ratio studiorum bringt uns kein Verzeichnis dieser Feiertage, sie verlangt bloß, es sollten deren nicht allzu viele sein. In den Consuetudines des Kollegs vom Klementinum sind mehr als einhundert Feiertage verzeichnet. Die im Klementinum gefeirten Festtage können wir unter dem Gesichtspunkt der Beteiligung der Studenten an ihren Feiern in einige Gruppen unterteilen. Des Großteil der Feiern verlebten die Studenten ähnlich wie das ganze Kolleg: es existierten aber auch verhältnismäßig viele Feiertage, die den Gang der Schule nicht beeinflußten, in besonderer Weise feierten die Klassen bloß ihre Patrone. Die Studenten beteiligten sich auch an den Prozessionen zur Mariensäule auf dem Altstädter Ring, die von den Marienkongregationen veranstaltet wurden. Ein wahrhaft außerordentliches Ereignis war die Teilnahme Jugendlicher an den Kanonisierungsfeierlichkeiten (Heiligsprechung des Stanislav Kostka und des Aloisius Gonzaga). Es wäre noch hinzuzufügen, daß die Feiertage größtenteils keine Vermehrung des Zahl der schulfreien Tage in der Woche bedeuteten, sondern eher zu Tagen der Erholung (recreado) wurden oder deren Zuerkennung beeinflussen konnten.

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