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K HISTORII HANÁCKÉHO TANCE „CÓFAVÁ“

KAREL VETTERL
Český lid
Vol. 46, No. 6 (1959), pp. 277-286
Stable URL: http://www.jstor.org/stable/42698284
Page Count: 10
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K HISTORII HANÁCKÉHO TANCE „CÓFAVÁ“
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Abstract

In der 2. Hälfte des 17. und Anfangs des 18. Jh. kommen in verschiedenan Sammelwerken oder zyklischen Tanzkompositionen der Fachmusiker Sätze mit Überschriften wie Hanaco, Hanaque, Hainakisch u. ä. vor, über deren Tanzaufführungen wir vorläufig nicht genauen Bescheid geben können. Ein anonymes Sammelwerk für Klavichord aus dem 1. bis 2. Jahrzehnt des 18. Jh. (hannakischer Herkunftl) gibt jedoch nähere Aufklärung des in der Hanna noch bis heute beliebten Volkstanzes »Cófavá«. Musikalisch handelt es sich um einen sohlichten ¾ Takt zu dem bewegungsmässig drei Schreitschritte vor und zwei Schritte rückwärts getanzt werden. Die in dieser Handschrift enthaltenen »Cófavá« Tänze werden von dem Schreiber als herrschaftlich bezeichnet, während ihre Liedanfänge (Textinzipiten) rein volkstümliche Herkunft verraten. Die Klavichord-Beartoeitung einthält noch die recht altertiimliche Praxis und Gliederung des Tanzes in zwei Teile (Vor- und Nachtanz), wobei aus dem gradtaktigen lamgsamen 4/4 Schreittanz ein belehter ¾ taktiger Springtanz wird. Der später entwiokelte und in der Volkstradition eingebürgerte Rücktanz »Cófavá« behielt das Dreiviertelmetrum des Nachtanzes bei. Aus dem belebten Springtanz wird aber ein gravitätischer Schreittanz. Ähnlich wie bei der polnichen Polonaise? Der hannakische Rücktanz zeigt u. a. auch in der Durchführung der Proportion interessante Beziehungen zu polnischen Tänzen. Nicht unerwähnt sei auch die Verbreitung der hamnakischen Tänze in Polen — vornehmlich in Polnisch-Schlesien, sowie der polnischen Tänze in Mähren. Eine gründlichere Erforschung dieser Beziehungen so wie eine zusammenfassemde Behandlung der ais »hannakisch« bezeichneten Volksweisen bleibt allerdings noch offen.

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