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ŘEMESLA VE STŘEDOVĚKÝCH ČECHÁCH A KRONIKA TROJÁNSKÁ

ANEŽKA VIDMANOVÁ and HELENA BUSINSKÁ
Český lid
Vol. 49, No. 6 (1962), pp. 263-267
Stable URL: http://www.jstor.org/stable/42698592
Page Count: 11
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Abstract

Die tschechische Trojanische Chronik dient schon hundert Jahre als eine wichtige Quelle für das Studium der Handwerke im mittelalterlichen Böhmen, denn W. W. Tomek und nach ihm Z. Winter waren überzeugt, dass die Liste der im neu gegründeten Troja angesiedelten Handwerker die Prager Verhältnisse widerspiegelt. Die neuent-deckte Handschrift von Auckland und die Durchforschung anderer fünf Handschriften und zwei Wiegendrucke dieser Chronik hat aber gezeigt, dass der tschechische Verfasser nicht nur die wirklich existierenden Handwerke, sondern auch diejenigen, die in einer reichen Stadt vielleicht existieren könnten, anführt. Obwohl wir jetzt aus anderen mittelalterlichen Quellen 14 Handwerke mehr ais Tomek kennen, bleiben jedoch noch 57 Handwerke, deren Existenz sich nur auf die Trojanische Chronik stützt. Der Verfasser hat die Namen der Handwerker geschaffen, einserseits weil er die lateinischen Namen seiner Vorlage nicht verstehen konnte — 17 von ihnen waren in Böhmen ganz unbekannt —, andererseits weil er durch Aufzählung von 174 Handwerke den Wohlstand der reichsten Stadt der Welt dokumentieren wollte. Tomeks und Winters Urteil über die grosse Aufspaltung der Prager Handwerke bleibt in Gültigkeit; die Zahl der tschechischen Handwerke in der zweiten Hälfte des XIV. Jahrhunderts vermindert sich aber um mehr als ein Fünftel.

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