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DĚTSKÝ FOLKLÓR: K SOUČASNÉMU STAVU JEHO ČESKÝCH PRAMENÛ A LITERATURY

OLGA HRABALOVÁ
Český lid
Vol. 62, No. 3 (1975), pp. 140-150
Stable URL: http://www.jstor.org/stable/42700363
Page Count: 11
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DĚTSKÝ FOLKLÓR: K SOUČASNÉMU STAVU JEHO ČESKÝCH PRAMENÛ A LITERATURY
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Abstract

Das Studium der Kinder folklore weist einige Entfaltungsetappen, resp. Strome auf, welche sich gegenseitig überragen. Bereits im ersten Zeitabschnitt differenzieren sich die Zutritte: ein rein romantischer Zutritt (Čelakovský) akzentiert vorwiegend das ästhetische Motiv der Kinder folk lore ais Bestandteil der Nationalpoesie, bei B. Němcová tritt dazu noch der tiefere realistisch beschreibende und kritische Sinn hinzu und bei Bačkora der erzieherische Standpunkt. Die nachfolgende völkerkundlich akzentierte Phase repäsentieren die klassischen Erscheinungen des Fr. Sušil und K. J. Erben, an deren Sammler und Einteilungtarbeit nicht nur eine Reihe von Sammlern in Böhmen und Mähren anknüpfte, aber auch die ersten heimischen Versuche theoretischer Verarbeitung (B. Hakl), die in jener Zeit durch die klassische Arbeit des Fr. Bartoš gipfelten in welcher die Kinderfolklore in breitere volkskundliche Strukturen und Kontexte gelangte, und bei Čenìk Zíbrt, welcher sie ais kultur historisches Faktum verfolgte. Mit dem Aufschwung der Volksbeschreibungsbewegung am Umbruch von zwei Jahrhunderten und der Völkerkunde ais historisches Fach, ist der Wuchs der auf historischem Positivismus gegrundeten Monographie verbunden: ihren Schwerpunkt bildet eine systematischere Sammlung und Einteilung des Ortsmaterials, die Kritik klassischer Sammler und die Einführung sachlicherer methodischer Fortschritte, während die Erläuterung und Verarbeitung in die Zukunft verschoben wurde. Bei manchen Sammlern wächst allerdings das sociologische (Dufek, Šebestová), entfaltende und systema tische Motiv (Adámek Vyhlídal) heran. Der Typ der Monographie ragt natürlich auch in den nachfolgenden Zeitabschnitt zwischen zwei Weltkriegen (Niederle—Chodek, Václavik, Procházka) hinüber, den slawistischen vergleichenden Zutritt bahnt in diesem Gebiet S. Orlov. Abermals treffen wir jedoch auch den pädagogischen Zutritt an, welcher in der entwickelten Industrialgesellschaft den gymnastischen Standpunkt betont. Ein wichtiges Zentrum des Studiums der Kinder folklore nach dem Jahre 1945 wurde die Arbeitsstelle des Instituts für Ethnographie und Folkloristik der Tschechoslowakischen Akademie der Wissenschaften in Briinn, wo ein selbständiges Archiv der Kinder folklore gebildet, eine selbständige Sammlung veranstaltet, das Material publiziert und eine modeme Systematisierung der Kinder folklore ausgearbeitet wurde (Jelínková und die Autorin). Die Beschiwibung der Handschriftsquellen der Kinderfolklore (nach den einzelnen Arten und deren Frequenz, nach dem Orte der Eintragung und der Sammler), welche sich im Briinner Institut befindet, bringt der 2. Teil der Abhandlung.

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