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KE STUDIU FEUDÁLNÍCH PŘEŽITKŮ V DRŽBĚ PÜDY NA VÝCHODNÍ MORAVĚ

JAROSLAV ŠŤASTNÝ
Český lid
Vol. 66, No. 3 (1979), pp. 156-165
Stable URL: http://www.jstor.org/stable/42702804
Page Count: 10
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KE STUDIU FEUDÁLNÍCH PŘEŽITKŮ V DRŽBĚ PÜDY NA VÝCHODNÍ MORAVĚ
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Abstract

Die Arbeit behandelt einige Formen des Grundmitbesitzes bei Kleinbauern in der Gegend von Vsetín in der zweiten Hälfte des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. Die feudalen Überreste des Grundmitbesitzes in der Gegend von Vsetín wirkten grundsätzlich in zwei Formen nach: im Mitbesitz der Gemeindeflur, der sogenannten „Allmendea" und im Besitz gemeinsam genutzten Bodens durch mehrere Einzelpersonen (Singularisien). In den Vorgebirgs- und Gebirgsbezirken Ostmährens wurde die Abschaffung und Aufteilung der Gemeindeflur später vorgenommen als in Gebieten mit günstigen Bedingungen für Getreide- und Rübenbau. Lange erhielt sich hier die Gemeindeflurverpachtung durch Versteigerung; das war die Folge eines Gesetzes aus dem Jahre 1825. Die zweite Form des Grundbesitzes entstand aus der Nutzung ursprünglich herrschaftlichen Bodens, den die Bauern durch Kauf vom Grundherrn vor dem Jahre 1850 oder bei der Grundentlastung in den Jahren 1851—1852 erworben hatten. Die Grundbucheintragung einzelner Anteile wurde in den 60-er und 70-er Jahren vorgenommen, doch auch hier war die Rechtsbefugnis in den Händen der Gemeindevertretung. Daher kam es in einigen Gemeinden, bsd. in Gebirgsgemeinden mit Reutfeldbesiedlung nicht zu einer vollständigen Aufteilung. Es handelte sich vorwiegend um ehemalige Bergweiden und Wiesen auf ehemaligen Ahornbeständen, die früher für Schafzucht — Almwirtschaft genutzt wurden. Nur in begrenztem Maße handelte es sich um Ackerboden und Wälder. Diese Reste gemeinsam bewirtschafteten Bodens durch einige Einzelpersonen wurden „Vereinem" genannt. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts gab es im oberen Teil von Vsacko auch „Vereinsalmhiitten". Die Ackerbestellung, die Bestimmung der Schafanzahl auf der Weide und auch die Produktionsverteilung geschah nach der Anteilgröfie eines jeden Besitzers. Die Eigentumsformen spiegelten sich gesetzmäjlig auch in nachbarschajtlichen und gesellschaftlichen Beziehungen wider. Mit der Entstehung wirtschaftlicher Institutionen in der zweiten Häljte des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts, die um eine rationelle Wirtschaftsführung, bsd. um moderne Viehzucht und Futteranbau bemiiht waren, wurde der Grundmitbesitz zum Hemmschuh für die landwirtschaftliche Produktion. Der gemeineigentümliche Boden wurde zum größten Teil bereits vor dem zweiten Weltkrieg aufgeteilt. Die Überreste des Grundmitbesitzes mehrerer Landwirte waren noch nach 1948 anzutreffen; der Prozeß wurde erst in der Periode der Dorfkollektivierung beendet.

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