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LIDOVÁ ARCHITEKTURA V SEVEROČESKÉM POHRANIČÍ PO ROCE 1945

JOSEF V. SCHEYBAL
Český lid
Vol. 70, No. 2 (1983), pp. 93-102
Stable URL: http://www.jstor.org/stable/42702929
Page Count: 10
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LIDOVÁ ARCHITEKTURA V SEVEROČESKÉM POHRANIČÍ PO ROCE 1945
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Abstract

Der Autor, langjähriger Mitarbeiter des Nordböhmi schen Museums in Liberec und Kreisbeaufragter für Denkmalpflege behandelt in seiner Arbeit die Problematik des Schutzes von volkstümlichen Bauten im nordböhmischen Grenzgebiet. Er dokumentiert anhand zahlreicher Beispiele die Beziehung der neuangekommenen Bevölkerung zu den ererbten Häusern, die sich in einer Reihe mehr oder weniger passender Umgestaltungen äußerte. Die Neubesiedler waren vor allem bestrebt, ihre neuen Heime ihrer Wohnkultur anzupassen, die allerdings von anderen Traditionen und Lebenserfahrungen ausging. Eine neue Etappe in der Umgestaltung der Bauernarchitektur bildete seit der Mitte der sechziger Jahre die sog. Häuslerbewegung, die bewies, daß die alteren Bauten in der ursprünglichen Gestalt gewahrt und geschmackvoll adaptiert werden können. Es gelang ihnen, auf diese Weise eine ganze Reihe von Fachwerkhäusern, gezimmerten und gemauerten Gebäüden zu retten, wenngleich nicht bezweifelt werden kann, daß auch die „Häuslerbewegung" ihre negativen Züge aufweist. Abgesehen vom direkten Schutz von Baudenkmälern wurde von vielen Institutionen auch ein indirekter Schutz bewerkstelligt. Die Arbeit ser gebnisse der Musealund Institutsarchive wurden bisher noch nicht in vollem Ausmaß veröffentlicht, beweisen jedoch die aufiergewöhnliche Aufmerksamkeit, die der Dokumentation einer Kultur zuteil wird, die durch den Transfer der deutschen Bevölkerung unterbrochen wurde.

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