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Peace—Human Rights—International Understanding: An examination of the terminology

Gerhard Besier
Kirchliche Zeitgeschichte
Vol. 4, No. 1, Für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrechte (Mai 1991), pp. 13-28
Stable URL: http://www.jstor.org/stable/43098122
Page Count: 16
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Peace—Human Rights—International Understanding: An examination of the terminology
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Abstract

Diese Begriffe werden häufig als moderne „Zauberworte", pseudoreligiöse Beschwörungsformeln mit überwiegend positiver Konnotation gebraucht. Über ihre inhaltliche Bedeutung kann eine wirkliche Konsensbildung kaum erfolgen, zumal die immanente wie transzendente Vielfältigkeit an Vorstellungen, Erfahrungen und Erwartungen, die im Laufe der Geschichte mit diesen Begriffen verbunden wurde, eine eindeutige Definition außerordentlich erschwert. Das gilt insbesondere für den Friedensbegriff. Dieser Sachverhalt schließt natürlich nicht aus, dem mannigfachen Bedeutungswandel dieser Begriffe durch die Jahrhunderte nachzugehen und völkerspezifische Unterschiede zu notieren. Während diese historische tour d'horizont manchen überraschend originellen Aspekt zutage zu fördern vermag, liegt für die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts -bezogen auf den in Rede stehenden Komplex -die enttäuschende Feststellung einer ideengeschichtlichen Stagnation nahe: Anstatt neue mitreißende und überzeugende Konzepte zu entwickeln, gibt es eine starke Tendenz, die alten kosmopolitischen Bilder und ihre tragenden Begriffe zu mystifizieren, sich in moderne Irrationalismen zu flüchten und auf der Grundlage moralisierender Basissätze bestimmte Vorstellungen der Kritik zu entziehen, andere dagegen zu destruieren.

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