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ABSTRAKCJA A METAFIZYKA ESENCJALNA

ADAM SYNOWIECKI
Roczniki Filozoficzne / Annales de Philosophie / Annals of Philosophy
Vol. 34, No. 3, PHILOSOPHIE DE LA NATURE / PHILOSOPHY OF NATURE / FILOZOFIA PRZYRODY (1986), pp. 5-38
Stable URL: http://www.jstor.org/stable/43407759
Page Count: 34
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ABSTRAKCJA A METAFIZYKA ESENCJALNA
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Abstract

Im VI. Jahrhundert v. Chr. schufen die Griechen die Metaphysik. Im Mittelalter dagegen verwuchs sie mit der christlichen Theologie und hatte sich als Hauptziel ihrer Suche Gott gesetzt. In moderner Zeit verschlechterte sich zwar die Situation der Metaphysik – hauptsächlich aus methodologischen Gründen – deutlich, aber doch ist es heutzutage durchaus nicht begründet, sie als Scheinwissen abzutun. Dies betrifft unter anderem die Metaphysik des Wesens, die in der Theorie des Seienden den Wesensbegriff /essentia/ präferiert, aber das Dasein /existantia/ als Deszendent des Seins /esse/ annimmt. Zwar haben wir keinen definierten Begriff für das Sein als Sein, aber trotzdem ist seine Abstraktion möglich: in der metaphysischen Abstraktion trennen wir es von der "natürlichen Wirklichkeit" ab als eine geheimnisvolle Realität der Dinge, uns gegeben und übermittelt im Wort "ist". Mit einem so bestimmten metaphysischen Abstraktum verschmelzen im Geist andere Abstrakte: mit von der physischen Abstraktion herausgeschälten Komplexe qualifizierender /wesentlicher/ Eigenschaften der Dinge sowie von der mathematischen Abstraktion abgetrennte quantitative Eigenschaften. Deren eigentümliches "Einfliessen" /infusio/ in das "Sein als solches" führt dazu, dass ihnen durch das Subjekt der Status seiender Allgemeinheiten zugeschrieben wird, die objektiv "sind", obwohl man ihnen keinreales /den Einzeldingen dienendes/ Dasein zusprechen kann. Eben solchen Status besitzen unter anderem die von den Dingen abgetrennten und mit dem Sein verschmolzenen quantitativen Komplexe, die in der vorliegenden Arbeit als metaphysische Quanten bezeichnet werden. Deren Transformationen im Prozess einer Infinitisation führten einst Nicolaus Gusanus zur Bestätigung der metaphysischen Wahrheit, dass es ausser der Sphäre der Endlichkeit auch irgendein "Unendliches Ist" gibt, das jegliche Afirmation und jegliche Negation überschreitet und die unbeschreibliche Schöpferkraft /posse ipsum/ – die Domäne der negativen Theologie darstellt. Überraschend erwies sich der Umstand, dass gerade im Horizont dieser Theologie heutzutage gewisse physikalische Theorien angeordnet sind /z. B. die Theorie des physikalischen Vakuums/, was den nicht allzu lange zurückliegenden Radikalismus in der Gegenüberstellung von exakten Wissenschaften und Metaphysik in Präge stellt. Jedes vom Menschen geschaffene Weltbild enthält unumgänglich einen menschlichen Faktor und ist in gewisser Weise ein Reflex des menschlichen Seins-in-der-Welt. Der Einheitlichkeit und der Verschiedenheit dieses Seins entspricht die Kongenialität verschiedener Begriffsstrukturen, deren wir uns bei der Erkennung der objektiven Wirklichkeit bedienen. Daher ist auch die Metaphysik und die theoretische Physik insoweit nicht gegensätzlich sondern komplementär: sie verbinden sich in der "Tiefenstruktur" der menschlichen Gedanken und erst in der Verknüpfung geben sie in gewissem Masse ein umfassendes Weltbild. Die Metaphysik hörte also nicht auf, eine Herausforderung für den menschlichen Intellekt zu sein und, obwohl von diesem heutzutage "metaphysische Bescheidenheit" verlangt wird, entledigte er sich trotz allem nicht metaphysischen Erwartungen und im Grunde ist ihm ein "metaphysisches Schweigen" fremd.

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