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The Prospects for Human Germline Engineering

Gregory Stock
Jahrbuch für Recht und Ethik / Annual Review of Law and Ethics
Vol. 7, Themenschwerpunkt: Der analysierte Mensch / The Human Analyzed (1999), pp. 27-38
Published by: Duncker & Humblot GmbH
Stable URL: http://www.jstor.org/stable/43593062
Page Count: 12
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The Prospects for Human Germline Engineering
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Abstract

In den letzten Jahrzehnten sind Naturwissenschaft und Medizin von der Aufklärung der genetischen Zusammenhänge zu ihrer Manipulation fortgeschritten. Die Gentherapie am Menschen - bloße science fiction noch vor zehn Jahren - kann heute stolz sein auf mehr als fünfhundert anerkannte Studien und ein Budget der NIH von 200 Millionen Dollar pro Jahr. Die Keimbahnintervention, die in einer genetischen Beeinflussung unserer Keim- bzw. Reproduktionszellen besteht, bedeutet eine erhebliche Ausweitung der heutigen Gentherapie-Möglichkeiten, weil sie sowohl ein Individuum als auch dessen Nachkommen verändern kann. Noch vor kurzem waren derartige Eingriffe für die meisten Ethiker und Naturwissenschaftler undenkbar, aber die Technologie hat sich mittlerweile so entwickelt, daß das Undenkbare gedacht werden muß. Angesichts der Keimbahntherapie werden wir neue und schwierige Fragen im Hinblick darauf zu beantworten haben, was es bedeutet, ein Mensch zu sein. Wieweit sind wir bereit, in den Fluß des Lebens von einer Generation zur nächsten zu intervenieren? Wie vollständig werden wir von unseren Genen determiniert? Wie weit wollen wir gehen bei der Beeinflussung der Gene unserer Kinder? Es überrascht nicht, daß die Massenmedien die Keimbahntherapie als Technologie mit gefährlichen Implikationen dargestellt haben, weil sie sowohl an eugenische Säuberungen als auch an science fiction Bilder von Supermenschen denken läßt. Das enorme öffentliche Interesse an dieser Problematik geht auch keineswegs fehl, weil sie letztlich die Herausforderung des kommenden Zeitalters bedeutet wie keine andere. In dem Maße, wie der machtvolle Prozeß bewußter Gestaltung, der unsere Umwelt so dramatisch verändert hat, sich nun auf unser Innerstes wendet, wird klar, daß auch wir selbst uns eines Tages verändern werden. Wir können es nicht vermeiden, der Möglichkeit eines Design des Menschen ins Auge zu sehen, und die Fragen, die dies aufwirft, sind schwierig und herausfordernd zugleich. Der vorliegende Beitrag betrachtet diese Themen aus der Perspektive des bahnbrechenden Symposions “Steuerung der menschlichen Keimbahn” (“Engeneering the Human Germline”), das ich mitveranstaltet habe, um diese Fragen an der University of California, Los Angeles, vor einem großen Publikum zu untersuchen.

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