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Pětiletka obnovy české poezie 1971—1976

MILAN BLAHYNKA
Česká literatura
Vol. 24, No. 6 (1976), pp. 481-494
Stable URL: http://www.jstor.org/stable/43743405
Page Count: 14
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Pětiletka obnovy české poezie 1971—1976
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Abstract

Die tschechische Dichtung am Anfaig der siebziger Jahre hat vor sich die schwierige Aufgabe, die Krise zu überwinden, in die sie in der zweiten Hälfte des vorgehenden Jahrzehntes geraten ist. Im Verlauf von fünf Jahren schöpferischer Tätigkeit, für welche die sozialistische Gesellschaft sehr gute Publikationsmöglichkeiten in Zeitschriften, im Rundfunk, Fernsehen und besonders in ihren Verlagen bieet, befreit sich die tschechische Dichtung von spiritualistischen und existencialistichen Einflüssen, knüpft den unterbrochenen Kontakt mit der Lesergemeinde wieder an und wird in den bedeutendsten Werken — in Versen Jifi Taufers, in Sammlungen Ivan Skalas, Josef Rybáks, Donát Sajners, Jan Pilafs, Miroslav Florians und eniner Reihe weiterer Verfasser-zum wahrheitsgetreuen realistischen Bild der Zeit und zur Dolmetscherin der Erwartungen eines kulturell anspruchsvollen Bürgers des sozialistischen Landes, festigt sein historisches Gedächtnis und kultiviert seinen Sinn für die Einmaligkeit der Gegenwart. Diese hervorragenden Ergebnisse erzielt sie dank dem künstlerischen Heranreifen einer Reihe von Dichtern und dank dem Zufluss frischer dichterischer Kräfte. Neben den talentierten Anhängern der jüngsten Generation (Jiří Žáček, Michal Černik, Karel Sýs) nehmen am dichterischen Bild der Zeit zesonders diejenigen Autoren teil, die erst zu dieser Zeit verspätet debutieren. (P. Skarlant, J. Moravcová), oder die nach mehrjähriger Pause zur Poesie zurükkehren (K. Boušek). Im Zusammenhang mit der Erneuerung ihrer gesellschaftlichen Sendung und ihrer Mitteilungsfunktion findet die tschechische Poesie auch neue Möglichkeiten eines melodischen regelmässigen Verses, des Reims und der Strophe, ohne auf den Freivers zu verzichten.

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