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Smrt kmotřička a ošizená smrt (Podoby smrti ve starší české literatuře a ve folklórní pohádce)

HANA ŠMAHELOVÁ
Česká literatura
Vol. 35, No. 3 (1987), pp. 193-209
Stable URL: http://www.jstor.org/stable/43743886
Page Count: 17
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Smrt kmotřička a ošizená smrt (Podoby smrti ve starší české literatuře a ve folklórní pohádce)
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Abstract

Die vorliegende Studie vergleicht Art und Weise der Darstellung des Todes in Werken der älteren tschechischen Literatur und auf dem Gebiet der Volksmärchen. Die Erläuterungen haben als Ausgangspunkt die Unterschiedlichkeit des poetischen Prinzips des künstlichen Schaffens und der mündlichen Tradition, sowie die dialektische Beziehung zwischen den intelektuellen Reflexionen der schaffenden Elite und der Voltosphantasie. Eine methodologische Unterstützung haben hier Erkenntnisse der historischen Forschungen von Kollektivmentalität geboten, vor allem in franzözischen Arbeiten über den Tod. Der erste Teil befaßt sich mit Art und Weise der Darstellung des Todes in den Dichtungen des 14.—17. Jhs. Das Thema des zweiten Teiles bildet die Gestalt des Todes in Volksmärchen. Im tschechischen Stoffkreis wird die kollektive Einstellung zum Tod nur durch die Typen „Gevatter-Tod“ und „der betrogene Tod“ interpretiert. Aus der Analyse beider Märchensujets geht hervor, daß das Bild des Todes in ihrer aus den Überresten der Mentalität der archaischen und frühchristlichen Gesellschaft gestaltet wird, sowie aus konstanten, kulturell und gesellschaftlich indiferenten Elementen der Menschenpsychik, von denen die universelle Basis der Mentalität gebildet wird. Der Vergleich mit dem Schrifttum zeigte im Märchenstoff nach einen, sonst nicht festgestellten und wohl typisch volkstümlichen Zutritt zum Tod. Er wird vor allem in der aktiven, nicht resignierenden Einstellung des Helden sichtbar und man kann ihn auch in der Verbindung des Todes mit der Vorstellung der souveränen Gerechtigkeit beobachten. Diese Bindung ist so klar und deutig, daß sie im gegebenen Kontext eine sozialkritische Bedeutung gewinnt. In der tschechischen Literatur kommen vereinzelte Andeutungen dieser Einstellung erst in halbvolkstümlichen Dichtungen des 17. Jhs vor.

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