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Good Germans - Good Catholics

Martin R. Menke
Kirchliche Zeitgeschichte
Vol. 19, No. 2, Neue amerikanische Perspektiven auf die Geschichte der Kirchen in Deutschland im ausgehenden 19. und 20. Jahrhundert / New American Perspectives on the History of the Churches in Germany at the End of the 19th and in the 20th Century (2006), pp. 299-314
Stable URL: http://www.jstor.org/stable/43751859
Page Count: 16
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Good Germans - Good Catholics
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Abstract

Der Beitrag stellt ein erstes Teilergebnis eines Forschungsprojektes vor, das sich mit dem Verhältnis der nationalen deutschen Identität zum religiösen Selbstverständnis der Katholiken in der Zeit zwischen dem Ende des Ersten Weltkrieges und der deutschen Vereinigung 1989/90 befasst. Hier geht es darum, herauszuarbeiten, wie die katholische Kirche während der Weimarer Republik in ihrer Lehre und Verkündigung mit der Vorstellung von Nation und nationaler Identität umging und wie die katholische Bevölkerung darauf reagierte. Demnach ergibt sich die begründete Vermutung, daß unter den deutschen Katholiken umstritten blieb, was es hieß, ein Deutscher zu sein, während über die Bedeutung der Begriffe Heimat und Vaterland ein weitgehender Konsens herrschte. Viele politisch aktive Katholiken verstanden unter Nation und nationaler Identität nahezu das gleiche wie andere Deutsche. Doch blieben diese Definitionen fließend. Das spezifische Verständnis der deutschen Katholiken von ihrer eigenen Identität ermöglichte es ihnen, sich als „gute Deutsche“ zu verstehen und zugleich diejenigen zu verurteilen oder zumindest zu kritisieren, die versuchten, einen exklusiven Nationsbegriff zu etablieren, der dem katholischen Selbstverständnis versprach. Nach einer Analyse der Zeitschrift „Hochland“ und den Akten des Volksvereins, der deutschen Zentrumspartei und der Deutschen Bischofskonferenz scheint es, daß die deutschen Katholiken die deutsche Identität mit moralischen und kulturellen Kategorien zu begreifen versuchten.

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